Zählerstände erfassen
Zähler abfotografieren, Stand wird erkannt – oder von Hand eintragen.
Zählerstände brauchst du für die verbrauchsabhängige Abrechnung. Am schnellsten geht es per Foto.

Zähler anlegen
Bevor du Stände erfassen kannst, muss der Zähler existieren. Unter Zähler → Zähler anlegen trägst du ein:
- Zählernummer – wie sie am Gerät steht
- Art – Strom, Gas, Wasser kalt, Wasser warm, Wärme
- Zuordnung – zu einem Objekt oder zu einer Einheit
Der Unterschied zählt: Ein Hauptzähler (Objekt) misst den Verbrauch des ganzen Hauses, ein Zähler an einer Einheit den der einzelnen Wohnung. Für die Abrechnung nach Verbrauch brauchst du beides – den Hauptzähler für die Gesamtkosten, die Einheitenzähler für die Verteilung.
Per Foto erfassen
Am Handy: Schnellzugriff Zählerstand erfassen, Zähler wählen, fotografieren. Der Stand wird aus dem Bild gelesen und zur Bestätigung angezeigt.
Damit das klappt, muss das Zählwerk vollständig und scharf im Bild sein. Bei schlechtem Licht hilft der Blitz; bei verschmutzten Zählern wisch vorher über die Scheibe.
Das Foto bleibt am Zählerstand gespeichert – ein Beleg, falls später jemand nachfragt.
Von Hand eintragen
Geht der Weg übers Foto nicht, trägst du Ablesedatum und Stand direkt ein. Eine Notiz kannst du ergänzen, etwa „Zähler ausgetauscht".
Der Verlauf
Jeder Zähler hat eine Historie mit allen Ständen, dem Verbrauch seit vorherigem Stand und dem Jahresverbrauch. Unplausible Werte fallen hier sofort auf: Ein Stand unter dem vorherigen bedeutet meist einen Zahlendreher oder einen Zählerwechsel.
Wann ablesen?
Zum Abrechnungsstichtag, meist zum Jahreswechsel – sonst musst du später hochrechnen. Zusätzlich beim Ein- und Auszug eines Mieters, damit sich der Verbrauch sauber aufteilen lässt.
Ein Zwischenstand mitten im Jahr schadet nie: Er zeigt Ausreißer, bevor die Jahresrechnung kommt.